Treffpunkt der Jäger, Angler und Naturliebhaber im Land: die Baden-Württembergische Jagd- und Fischereimesse in Ulm

Von 9. bis 11. Februar 2018 heißt es auf dem Messegelände in Ulm wieder Waidmanns und Petri Heil. Die Ulmer Ausstellungsgesellschaft (UAG) lädt zur 19. Baden-Württembergischen Jagd- und Fischereimesse ein. Ob aus dem süddeutschen Raum, aus Österreich oder der Schweiz, allen Besuchern gemeinsam ist die Naturverbundenheit. Der Erhalt von Lebensräumen und Artenvielfalt zählt zu den angestammten Aufgabenbereichen der Jagdverbände und Fischereivereine.

Einen dieser Lebensräume stellt der Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) in Form einer Dioramenlandschaft vor. Daneben informieren die Landesjagdschule Dornsberg sowie die Akademie für Wild, Jagd und Natur über ihre neuen Kursprogramme zur jagdlichen Aus- und Weiterbildung. Der Bayerische Jagdverband wird von der Kreisgruppe Neu-Ulm vertreten.

Zum Artenschutz gehört auch die bestandsregulierende Raubwildbejagung. Wie das Fell des Raubwildes aus nachhaltiger Jagd im Verantwortungsbewusstsein für die Natur und ihre Ressourcen sinnvoll genutzt werden kann, zeigen Modenschauen für Pelzbekleidung und Pelzaccessoires. Neben Bekleidung finden die Besucher auf der Messe ein breites Angebot an Optik, Waffen und Zubehör. Auch das Beschussamt Ulm ist mit einem Infostand vertreten. Das Müller Schießzentrum Ulm (MSZU) bietet Jagd-, Sport- und Freizeitschützen darüber hinaus die Möglichkeit, auf der hauseigenen Indoorschießanlage Waffen zu testen. Ein kostenloser Busshuttle pendelt zwischen Messegelände und Schießzentrum. Im Rahmen eines Schützenwettbewerbs wird außerdem ein vom MSZU und der UAG ausgelobter Messepokal vergeben.

Mehr über den richtigen vierbeinigen Jagdbegleiter erfahren Interessierte bei der täglichen Jagdhundepräsentation unter der Leitung des Jägers und Hundezüchters Georg Häckel. Bei den Flugvorführungen kann man zudem die jagdlichen Talente der Greifvögel bestaunen. Die Falknerei oder Beizjagd hat eine jahrtausendealte Tradition. 2016 wurde sie in Deutschland von der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet.

Apropos Tradition: Früher nahm man Pfeil und Bogen mit auf die Pirsch, heute ist Bogenschießen dagegen eine olympische Sportart. Auf der Jagd- und Fischereimesse in Halle 5 können sich Bogenschützen und solche, die es werden wollen, im Rahmen der Sonderschau „Schwaben-Bow“ über Sport und Sportgeräte informieren und selbst testweise zu Pfeil und Bogen greifen. Beim täglichen Bogenturnier haben gestandene Schützen die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Zurück zu den Wurzeln des Bogensports holt einen dann der Archäologe und Künstler Marek Thomanek: Er zeigt, wie man in der Steinzeit unter anderem Pfeilspitzen und Messer hergestellt hat.

Liebe zur Natur, Nachhaltigkeit und Gewässerpflege sind zentrale Themen der Angler im Land. Auf der Messe in Halle 1 informieren sie über ihr Umweltengagement und die Anglerausbildung. Schauaquarien zeigen die Unterwasserwelt der heimischen Fließ- und Stillgewässer. Das vom Fischereiverein Ulm/Neu-Ulm organisierte Fischereiforum bietet zudem ein kostenloses Vortragsprogramm, in dessen Rahmen namhafte Experten in die Techniken und Geheimnisse der Fischerei einführen. Angler und Neueinsteiger finden hier fundierte Beratung und gleich auch die richtige Ausrüstung dazu.  

Zur Messe:
Die 19. Baden-Württembergische Jagd- und Fischereimesse findet von 9. bis 11. Februar 2018 auf dem Messegelände Friedrichsau in Ulm statt. Sie ist mit rund 15.000 m2 Ausstellungsfläche und ca. 250 Ausstellern die größte und bedeutendste Jagd- und Fischereimesse im Land. Geöffnet ist täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr.

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